Zum Hauptinhalt springen

Das ist wie bei den Beduinen in der Wüste...

Frewillige bauen ein Zeltdorf in der Hogenbuschhalle

Nach einigen Wochen der Planung (ja, wir sind halt Deutsche...), war es heute endlich so weit:

Die aus alten Bettlaken und anderen Stoffstücken zusammengeknoteten "Sichtschutzmaßnahmen", die allen einigermaßen verantwortungsbewussten Mitarbeitern schon lange ein Dorn im Auge waren, wurden rigoros abgerissen. Warum? Das fragten sich auch unsere Bewohner. Die Demonstration erfolgte mit Feuerzeug und Stofffetzen. Die Flamme an den Stoff gehalten, fängt dieser sofort Feuer und brennt lichterloh! Also wurde der brennbare durch einen schwer entflammbaren Stoff ersetzt.

Zur freiwilligen Hilfe angetreten waren:

5 Reservisten der Bundeswehr

7 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

10 Freiwillige der Flüchtlingshilfe

12 handwerklich geschickte Bewohner der Halle


Um 8.30Uhr ging es los. Ca. 2000m² Stoff, Dachlatten, unzählige Schlauchschellen und Kabelbinder wurden zu einem kleinen Zeltdorf verbaut. Leider gab es auch einige Meckerer unter den Bewohnern, denen das Eine oder Andere nicht in den Kram passte, aber im Großen und Ganzen wurde die Aktion dankbar angenommen - einige Bewohner haben sich sogar so sehr für die Nörgler geschämt, dass sie sich hinterher bei den Freiwilligen für sie entschuldigt haben.

Einer der Bewohner hat uns später ein Bild mit einem Zelt in der Wüste gemalt. "Das ist wie bei den Beduinen", meinte er.


Das Team Halle dankt allen Freiwilligen von Herzen. Die Halle ist nach dieser Aktion wesentlich sicherer und auch wenn weiterhin heimliche Raucher aufgespürt und ermahnt werden (manchmal fühlt es sich an, wie früher auf dem Schulhof), ist das verbotene Rauchen nun zumindest nicht mehr so (brand-)gefährlich.


Operation Zeltbau erfolgreich beendet!

< Zurück